Medieninkasso / Forderungsmanagement
Jedes Unternehmen lebt von der Zahlungsfähigkeit seiner eigenen Kunden. Problematisch kann es werden, wenn Kunden ihre Rechnungen nicht zahlen und es zum Forderungsausfall kommt. Hier ist dann ein gut durchstrukturiertes Forderungsmanagement gefragt, das bereits mit der Rechnungsstellung beginnt und dem erfolgreichen Forderungseinzug endet. Wir erleben in der täglichen Praxis des Forderungsmanagements immer wieder, dass Unternehmen keine Zahlungsziele vereinbaren und auch der Leistungsumfang nicht klar definiert wird. Die Folge: Der Käufer oder Dienstleistungsempfänger zahlt nicht. Nun heißt es, die offenen Rechnungen einzufordern, da ein Zahlungsausfall von keinem Unternehmen gewollt ist.
Zu Beginn des Forderungsmanagements wird zunächst geprüft, ob der säumige Schuldner zahlungsfähig ist (Bonitätsprüfung) und nicht bereits eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat oder ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde.
Gelangen wir im Bonitätscheck zu dem Ergebnis, dass eine Beitreibung wirtschaftlich sinnvoll erscheint, beginnt das eigentliche anwaltliche Forderungsmanagement - der Forderungseinzug durch eine Kanzlei mit spezialisierten Rechtsanwälten.
Zwangsvollstreckung offener Forderungen im Überblick
Zusammenfassend bieten wir Gläubigern folgende Leistungen in der zwangsweisen Durchsetzung ihrer säumigen Forderungen an:
- Forderungspfändung (Lohnpfändung, Kontenpfändung)
- Beauftragung des Gerichtsvollziehers
- Pfändung in bewegliche Sachen (Mobilarpfändung)
- Antrag auf Abgabe der eidesstattlichen Versicherung
- Antrag auf Verhaftung des Schuldners durch Gerichtsvollziehers
Gerne stehen wir Ihnen während des gesamten Inkassoverfahrens mit Rat und Tat zur Seite und werden Ihnen die einzelnen Verfahrensabläufe genau erläutern. Für die Durchführung eines Inkassoverfahrens benötigen wir folgende Unterlagen von Ihnen:
- Anschrift des Schuldners
- Rechnung /en
- Zahlungserinnerung
- Mahnung
- ggfls. bereits geführte Korrespondenz
- Informationen über die Vermögenssituation (bspw. Arbeitgeber oder Bankverbindung) soweit diese bekannt ist
Medieninkasso für die Medien- und Informationswirtschaft
In den letzten Jahren ist ein Anstieg der unternehmerischen Forderungsausfälle zu beobachten, der insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen der Medienbranche existenziell bedroht.
Im Jahr 2009 wurden allein die offenen Forderungen, die vor den Amtsgerichten landeten, auf 85 Milliarden Euro beziffert. Unberücksichtigt sind dabei sämtliche Forderungen, die gar nicht oder nur außergerichtlich geltend gemacht werden. Diese übertreffen die gerichtlich anhängigen Forderungen um ein Vielfaches und stellen einen immensen Schaden für die Gesamtwirtschaft dar.
Unternehmen sollten daher stets bemüht sein, die Höhe der außenstehenden Forderungen so gering wie möglich zu halten.
Zahlt der Schuldner nicht wird daher das Inkassoverfahren eingeleitet. Dies kann sowohl von Inkassobüros als auch von allgemeinen Anwaltskanzleien betrieben werden. Problematisch wird es in der Praxis meist dann, wenn nicht nur über die Höhe der offenen Forderung gestritten wird, sondern auch um die Frage, ob die Forderung tatsächlich auch besteht.
Dies führt dann meist dazu, dass auch zahlungsfähige Schuldner nicht zahlen, so dass eine spezialisierte, anwaltliche Prüfung stattfinden muss. Spätestens an dieser Stelle gelangen Inkassobüros und nicht spezialiserte Kanzleien an ihre Grenzen, wenn es um die Einziehung medienwirtschaftlicher Forderungen geht. Hier liegt die Kernkompetenz von GGR.
Unsere Spezialisierung: Die Welt der Medien
Die Entwicklung des Internets und der Informationstechnologie haben in den letzten Jahren völlig neue Wirtschaftszweige entstehen lassen, die mit den klassischen Wirtschaftsunternehmen nur noch wenige Gemeinsamkeiten aufweisen. Vertragsabschlüsse, Markeneintragungen, die Verbreitung von Werbekampagnen und der Download von Musik werden per Mausklick erledigt.
Diese Schnellebigkeit ist den klassischen Unternehmen bisher fremd gewesen und stellt auch die Gesetzgeber und Gerichte vor neue Herausforderungen. Dies gilt erst Recht für die Anwaltschaft.
Ein effektives Forderungsmanagement im Mediensektor muss den individuellen Bedürfnissen dieser ausgewählten Mandantschaft gerecht werden und erfordert spezielles Know-How - sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht.
Dies gilt vor allen Dingen für den speziellen Bereich des Forderungseinzugs für Medienunternehmen, da spätestens in einem gerichtlichen Verfahren geprüft werden muss, ob die Forderung auch tatsächlich besteht und keine Rechte Dritter entgegenstehen. Inkassobüros und allgemeine Inkassokanzleien, die Forderungen sämtlicher Art einzutreiben versuchen und mit den Besonderheiten des Medienrechts nicht vertraut sind, müssen in diesen Fällen externe Kanzleien hinzuziehen, die sich erst in den Fall einarbeiten müssen. Dies kostet Zeit und Geld.
GGR Rechtsanwälte dagegen ist spezialisiert auf die Beratung von Unternehmen aus der Medien- und Internetbranche - konsequenterweise auch beim Forderungseinzug. Der Focus der Medienkanzlei GGR richtet sich dabei ausschließlich auf die medienspezifischen Besonderheiten des Urheberrechts, Markenrechts, Wettbewerbsrechts und Medienrechts, so dass ein hochspezialisiertes Inkassoverfahren für Medienunternehmen aus einer Hand gewährleistet wird.
Beispiele aus der Praxis des Medieninkassos in der Medienwirtschaft und Medienbranche
Die Kernkompetenzen der Kanzlei GGR Rechtsanwälte ist speziell auf die Bedürfnisse der Medienbranche ausgerichtet.
Zu den klassischen Medien zählen Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, der Hörfunk und das Fernsehen.
Im Rahmen des technischen Fortschritts haben sich in den letzten Jahren zudem neue Teilmärkte in der Medienwirtschaft hervorgetan, die sich von den klassischen Medien bereits aufgrund ihrer Echttzeitaktualität unterscheiden. Dies ist der Online - bzw. Internetbereich.
Forderungen von, für und durch Medien
Sachverhalte, die ihren Ursprung im Internet und Online-Bereich haben, erfordern schnellstmögliche Reaktionszeiten, um Beweise zu sichern und Forderungen durchsetzbar zu machen.
GGR Rechtsanwälte gewährleistet dies sowohl durch eine konsequente Spezialisierung der einzelnen Anwälte und Anwältinnen als auch durch ein medienspezifisch geschultes Team und eine eigene IT-Abteilung.
Unser medienrechtliches Inkassoangebot richtet sich somit exklusiv an Unternehmen, Freiberufler und Kreative aus der Medien- und Internetbranche.
Zu unseren Mandanten zählen dabei insbesondere Agenturen, Markenartikler, Webdesigner, Online-Shops sowie Unternehmen aus der Werbebranche.
GGR Rechtsanwälte
Jean-Pierre-Jungels-Str. 10
55126 Mainz
Tel.: 06131 - 240950
FAX: 06131 - 2409522
| Infodocc » Infodocc | ||
| Meinungen & Kommentare Recht | Politik | Gesellschaft | ||
| Vom 84 € Anwalt zum 100 € bis 200 € Anwalt – wir stärken beide Seiten | ||
| 18. Mai 2012 | Infodocc | |
| Wer noch nicht hat, der will noch mal. Umweltschutz ist uninteressant, der Vorfall Fukushima ist ja auch schon ziemlich lange her. Jetzt ist das Urheberrecht und insbesondere der Abmahnmissbrauch an der Reihe. Es ist Wahlkampfzeit, die Piraten drohen den etablierten Parteien Wähler abzugraben. Die FDP in Form von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat ihr Konzept „84 € [...] | ||
| Fünf Kanzleien beherrschen 95 % des Marktes – Ist das Abmahnwesen eine Oligarchie? | ||
| 18. Mai 2012 | Gesellschaft | |
| Die fünf wirbeln ordentlich Staub auf. Abmahnungen sind aus dem Anwaltsalltag nicht mehr wegzudenken. Ein besonders heiß diskutiertes Thema deshalb, da sie auch die breite Masse der Bevölkerung treffen. Schon lange ist die Zeit vorbei, als sich nur Unternehmer mittels Abmahnungen bekämpften. Die Content-Industrie führt einen wahren Flächenkampf gegen die Schar der Filesharer. Gemäß einem [...] | ||
| Bück dich hoch – fristlose Kündigung folgte auf direktem Fuss | ||
| 17. Mai 2012 | Gesellschaft | |
| Man sollte vorsichtig damit sein, was man so auf seiner Pinnwand postet. Auch das vermeintlich harmlose Posten eines Links zu dem Musik-Video „Bück dich hoch“ der Gruppe Deichkind kann eine fristlose Kündigung nach sich ziehen. In dem Lied geht es um Ausbeutung am Arbeitsplatz. Der Gekündigte hat das Video mit den Worten „Hm, mal überlegen. [...] | ||
| Verfahren verloren – na und, dann klagen wir nochmal! | ||
| 16. Mai 2012 | Infodocc | |
| Wir berichteten über die Niederlage von Universal, vertreten durch die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte, vor dem Landgericht Frankfurt. Dort unterlag Universal, weil die Kanzlei Rasch Rechtsanwälte aus Hamburg nicht in der Lage war, die Ungereimtheiten bei der IP-Adressenermittlung etc. zu beseitigen. Unser Mandant obsiegte. Die Berufungsfrist lief ab. Zu eindeutig war der Fall in juristischer Hinsicht. [...] | ||
| Kinder-Kommunismus und Progromstimmung, die Urheberrechtsdebatte mutiert langsam zur Satire | ||
| 15. Mai 2012 | Gesellschaft | |
| Neue Argumente und konstruktive Lösungsansätze in der aktuellen Urheberrechtsdebatte sind rar gesät. Dafür werden die gegenseitigen Vorwürfe und der Tonfall immer heftiger. Scheinbar wird nur noch der gehört, der besonders laut schreit. Der Verleger Helge Malchow soll gemäß Spiegel in einem Radiointerview für Deutschlandradio Kultur die Stimmung, die gegen die Urheber gemacht wird, als „Progromstimmung“ [...] | ||






